Nationalsozialistische Zwangsarbeit

Grabsteine für ehemalige NS-Zwangsarbeiter, Westfriedhof Oberhausen © Gedenkhalle Oberhausen

 

Nationalsozialistische Zwangsarbeit in Oberhausen und im Ruhrgebiet zwischen 1939 und 1945

 

Was macht Arbeit aus, und was ist dagegen Zwangsarbeit? Wie kam es dazu, dass 20 Millionen Menschen für Nazi-Deutschland in allen besetzten Gebieten Zwangsarbeit verrichteten? Unter welchen Umständen geschah dies? Wer hat davon profitiert? Waren alle Zwangsarbeiter für die Deutschen gleich? Und wie war das vor Ort, in Oberhausen und dem Ruhrgebiet? Hat man Zwangsarbeiter überhaupt gesehen? Was hat man von ihnen gewusst? Hat man mit ihnen Umgang gehabt, und wenn ja, was für einen? Was war nach dem Ende des Nationalsozialismus mit den Zwangsarbeitern? Und was sagen die ehemaligen Zwangsarbeiter über diese Zeit bis 1945?

Der Workshop vermittelt an Beispielen aus Oberhausen und der Region umfassendes Sachwissen zum Verständnis und zur Einordnung der Zwangsarbeit im Dritten Reich.

 

Der Workshop umfasst folgende thematische Schwerpunkte:

 

• Dimensionen von Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus
• Wer galt im NS als Zwangsarbeiter, wer wird heute dazu gerechnet?
• Verhältnis zwischen Zwangsarbeitern und deutscher Bevölkerung
• Arbeit mit Dokumenten
• Auseinandersetzung mit Zeitzeugenberichten.

 

Der Workshop „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus" findet in der Gedenkhalle, Konrad-Adenauer-Allee 46, statt und umfasst etwa drei Zeitstunden.

 

Online-Vorbereitung des Workshops „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ schon in der Schule!

Eine Kooperationsprojekt der Freien Universität Berlin und der Gedenkhalle Oberhausen
Das Online-Angebot unterstützt die Vorbereitung auf einen Besuch des Workshops Zwangsarbeit in der Gedenkhalle. Es wendet sich an Schülerinnen und Schüler ab den Jahrgangsstufen 9/10 und ist für alle allgemeinbildenden Schulen geeignet. In 90 Minuten lernen die SchülerInnen zwei Menschen kennen, die während des Nationalsozialismus Zwangsarbeit im Ruhrgebiet leisten mussten. Sie berichten über die Vorkriegszeit in ihrer Heimat, über die Entrechtung während der Besatzung sowie die Verschleppung zur Zwangsarbeit oder in ein Konzentrationslager. Arbeitsvorschläge helfen dabei, sich diesen Biografien anzunähern und über diese persönliche Begegnung Fragen zum Thema Zwangsarbeit zu entwickeln.

 

Das Angebot mit dem Online-Einstieg Ruhrgebiet und Gedenkhalle finden Sie im Zwangsarbeit-Archiv 1939-1945