Wieder gut gemacht? Die Geschichte der Wiedergutmachung seit 1945

21. Februar 2019 - 18:00 Uhr
Ort: 

Bert-Brecht-Haus, Langemarkstr. 19-21, 46045 Oberhausen, Raum 330a

Die Terrorherrschaft der Nazis hat zu millionenfachem im Namen des Staates begangenem Unrecht geführt. Verfolgte aus fast allen Ländern Europas hatten oft lebenslange schwere körperliche und seelische Beeinträchtigungen zu ertragen. Wer an Leib und Leben verschont blieb, sah seine wirtschaftliche Existenz vernichtet oder sein Vermögen entzogen. Doch wie ist der größere der beiden deutschen Nachfolgestaaten - die Bundesrepublik Deutschland - mit den Opfern und Geschädigten der Naziherrschaft umgegangen? Gab es für alle oder wenigstens für die meisten Betroffenen eine "Wiedergutmachung" und in welcher Form erfolgte sie?

 

Der Referent: Manfred Schmitz-Berg, früher Richter am Oberlandesgericht Düsseldorf, ist auf Einladung von Volkshochschule und Gedenkhalle zu Gast in Oberhausen, um über das Thema zu referieren. Neben den wichtigsten historischen Fakten werden exemplarisch auch einige Entschädigungsfälle näher vorgestellt.